Symptome des Grauen Star

Zu Beginn des Krankheitsverlaufes bekommt man von der eigentlichen Krankheit noch nichts mit. Die Symptome beginnen recht langsam und sind schmerzlos. Die Betroffenen beschreiben die Abnahme der Sehschärfe als eine zunehmende „Verschwommenheit“. Die Linse wird immer lichtempfindlicher und die Patienten berichten, dass sie die Welt wie in einem Nebel erscheint. Von Zeit zu zeit kann es auch zur Wahrnehmung von Doppelbildern kommen, die dann auch beim Schließen des Auges nicht wieder entschwinden. Die räumliche Sehfähigkeit wird zunehmend eingeschränkter. Als ein anderes Symptom wird bei vorher weitsichtigen Menschen eine Verbesserung der Sehleistung in der Nähe benannt. Der zuvor weitsichtige Mensch, kann dann in der Nähe besser  sehen. Die Ursache dafür ist eine Änderung der Brechkraft des Lichtes in Richtung der Kurzsichtigkeit. Dies geschieht durch die Verdickung der Linse und bei der Verdichtung des Linsenkerns. Die zuvor benötigte Sehhilfe braucht man zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Jedoch ist dieses positive Ereignis nur von kurzer Dauer. Das Gegenteil dazu liegt aber auf der Hand. Das Sehen in die ferne fällt schwerer und verschlechtert sich zunehmend.